Sulzgrieser Gespräche im Internet: Mit Gott Staat machen

Christliche Ethik zwischen Religion und Politik

Mit Andreas Malessa

Mittwoch, 3. März 2021, 20 Uhr, live im Internet

 

Auch vor Corona, als alles noch gut war, ist überall im Land ein Unbehagen zu spüren gewesen. Trotz 75 Jahren Frieden, sinkender Kriminalität und immer noch ordentlich laufender Wirtschaft sind viele nicht zufrieden. Das gilt auch für manche Christen. Sie fragen: Braucht der Staat im Dickicht der Themen mehr Orientierung durch Religion? Abtreibung oder Altersarmut, Homo-Ehe oder Flüchtlingspolitik, Klimaschutz oder Multikulti – wer hat da die Wahrheit gepachtet? Nach welchen Werten wird Deutschland eigentlich regiert und wo kommen diese Werte her? Sind Kirche und Staat wirklich getrennt? Antworten gibt auch eine nicht mehr ganz junge Partei, die mit Begriffen wie „wertkonservativ“ und „familienfreundlich“ auch in christlichen Kreisen wirbt. Religionsfreiheit für alle und eine Vielfalt der Lebensstile werden von der selbsternannten „Alternative“ freilich abgelehnt.

Bei den Sulzgrieser Gesprächen schaut der Theologe, Hörfunkjournalist und Buchautor Andreas Malessa in das Grundgesetz sowie in Parteiprogramme. Er untersucht, ob und welche biblische Traditionen sich darin finden. Und er diskutiert mit seinen Zuhörern, woran sich Christen politisch orientieren können.

Vortrag und Gespräch sind in Zeiten der Corona-Pandemie vor Ort nicht möglich. Die Veranstaltung findet deshalb im Netz statt. Die Teilnahme ist kostenlos, um Spenden wird gebeten. Angemeldete erhalten per Mail einen Zugang zu der Veranstaltung sowie eine kleine Anleitung.

Bitte anmelden unter: SulzgrieserG@web.de

Sulzgrieser Gespräche im Internet: Guter Gott und Tod am Kreuz

Mit Pfarrer Dr. Martin Wendte

Mittwoch, 17. März 2021, 20 Uhr, live im Internet

Die Menschen sind gerettet, weil Gott ihnen die Sünden vergibt. Das geschieht im einmaligen Leiden und Sterben seines Sohnes am Kreuz. So die überlieferte Deutung des Geschehens von Karfreitag und Ostern. Doch braucht ein guter Gott ein solch grausiges Opfer? Kann ein allmächtiger Gott nicht ohne (Vor-)Leistung vergeben?

Diesen Fragen gehen mitten in der Passionszeit die Sulzgrieser Gespräche nach. Es spricht Pfarrer Dr. Martin Wendte aus Ludwigsburg.

Geschichten um Opfer oder gar Sühneopfer waren in der biblischen und antiken Welt weit verbreitet. In diesen heute fremden Bildern schwang damals auch Hoffnung mit. Es ging immer auch um Gottes Liebe, um Gottes Handeln für die Menschen. Daran anschließend kann heute über aktuelle Deutungen des Todes am Kreuz nachgedacht werden. So sehen viele Glaubende im Kreuz selbst ein Symbol für die bevorstehende Auferstehung und das Heil der Welt.

Doch ein beunruhigender Rest wird bleiben. Das Kreuzesgeschehen hat auch etwas Dunkles, Verstörendes, das durch keine Erklärung ganz aufgehellt und ruhiggestellt werden kann.

Vortrag und Gespräch sind in Zeiten der Corona-Pandemie vor Ort nicht möglich. Die Veranstaltung findet deshalb im Netz statt. Die Teilnahme ist kostenlos, um Spenden wird gebeten. Angemeldete erhalten per Mail einen Zugang zu der Veranstaltung sowie eine kleine Anleitung.

Bitte anmelden unter: SulzgrieserG@web.de